2025 war ein ereignisreiches Jahr mit vielen Änderungen bei den Zollabfertigungsanforderungen und -vorschriften, und 2026 sieht nach einem weiteren Jahr mit vielen regulatorischen Neuerungen aus.
ICS2 für EU-ENS
ICS2 ist ab dem 1. Januar 2026 obligatorisch. Für die EU oder NI (XI) ENS sind zusätzliche Daten erforderlich, um die Sicherheit an den EU-Grenzen zu verbessern. Wenn Sie Waren per Bahn, Straße oder See in die EU transportieren, sind Sie von der Einführung des neuen ICS2 betroffen. Spediteure müssen bei der Einreichung ihrer summarischen Eingangsanmeldung (ENS) zusätzliche Informationen angeben.
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Änderungen an Regime 42
Die französischen Behörden haben Änderungen an der Mehrwertsteuerregelung Regime 42 DDP vorgenommen. Unternehmen ohne Präsenz in der EU können den CPC 4200 DDP-Mechanismus nicht mehr nutzen. Das bedeutet, dass Nicht-EU-Importeure in Frankreich alle innergemeinschaftlichen Transaktionen anmelden müssen.
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Kohlenstoffgrenzausgleichsmechanismus (CBAM)
Der Kohlenstoffgrenzausgleichsmechanismus (CBAM) ist eine Regulierungsmaßnahme, die von der EU eingeführt wurde, um Carbon Leakage zu verhindern und den Umwelt-Handel zu fördern. CBAM sorgt dafür, dass importierte Produkte ähnlichen Kohlenstoffkosten unterliegen wie in der EU hergestellte Waren.
Aktualisierung der britischen und EU-Warencodes (Kombinierte Nomenklatur)
Die britischen und EU-Warenklassifizierungstools für Zollanmeldungen wurden mit den neuesten Warencodes aktualisiert und sind jetzt in Kraft. Damit soll eine „dynamische Angleichung” gewährleistet werden.
ICS2-Stoppwörter aktualisiert
Stoppwörter/-phrasen sind Teil der Initiative zur Verbesserung der ENS-Datenqualität. Sie gelten für alle ICS2-Länder und alle Arten von Einreichungen. Ein Stoppwort, das isoliert in der Warenbeschreibung verwendet wird, führt zur Ablehnung der Anmeldung.
Die aktuelle Stoppwortliste anzeigen (Dezember 2025)
Einreise-/Ausreisesystem (EES)
Das neue Einreise-/Ausreisesystem (EES) wurde am 12. Oktober 2025 eingeführt. Allerdings führen die europäischen Länder das System erst nach und nach ein. Die Datenerfassung für das neue System wird schrittweise an den Grenzübergängen eingeführt, wobei die Umsetzung bis April 2026 abgeschlossen sein soll.
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